KI-Zugang

Fragen Sie Ihren KI-Assistenten, was auf der Baustelle offen ist

Einmal verbunden, beantwortet Ihr eigener Assistent Fragen direkt aus Ihren Baustellendaten – Mängel, Fristen, Arbeitszeiten, Bautagebuch. In Claude steht BauLedger direkt im Connector-Verzeichnis: auswählen, anmelden, bestätigen. In ChatGPT legen Sie ein Plugin mit unserer Adresse an. Kein Schlüssel, keine Kommandozeile – und in jedem Tarif enthalten.

Beispiele

Was Sie damit fragen können

Sie fragen in Ihrem Assistenten, nicht in BauLedger – er holt sich die Antwort selbst. Und Sie fragen nach dem Kunden, nicht nach dem Projektnamen im System: Bauherrenname, Projektname oder Kurzzeichen führen alle zum Ziel.

ChatGPT-Unterhaltung: Auf die Frage nach der Projektakte antwortet der Assistent mit Standort, Bauherr, dem aktuellen Stand aus offenen Mängeln, Aufgaben und Fristen sowie den letzten Tageseinträgen.
Echte Antwort aus dem Feldtest: ChatGPT liest die Projektakte – Stand der Mängel, Aufgaben und Fristen inklusive. Die Verbindung bleibt in Ihren Einstellungen sichtbar und jederzeit trennbar.

„Was ist bei diesem Bauherrn noch offen an Mängeln?“

Der Assistent sucht das Projekt über den Bauherrennamen und zieht die offenen Mängel, nach Schweregrad sortiert. Passt der Name auf mehrere Projekte, kommen alle zusammen – Projekt und Bauherr stehen an jeder Zeile.

„Was stand letzte Woche im Bautagebuch der Badsanierung?“

Die Tageseinträge des Zeitraums, jeder mit der Kurzfassung des Berichts. Auf Nachfrage einen davon vollständig: Berichtsfelder, Bildunterschriften, amtliches Wetter.

„Welche Fristen laufen in den nächsten 14 Tagen ab?“

Die VOB-Fristen, nächstfällige zuerst, überfällige mit Vermerk – über alle laufenden Projekte oder nur für eines.

„Wie viele Stunden sind im Juli auf das Schulzentrum gelaufen?“

Arbeitszeiten netto, Pausen abgezogen, mit Summe je Projekt und Mitarbeiter. Noch laufende Erfassungen weist die Antwort gesondert aus und rechnet sie nicht mit.

„Welche Aufgaben sind bei Meyer noch offen?“

Die unerledigten Aufgaben des Projekts, fällige zuerst, mit Gewerk und Zuständigkeit, soweit hinterlegt.

„In welchem Eintrag ging es um die undichte Kellerwand?“

Stichwortsuche über den Bestand, mit der Nummer des Eintrags in der Antwort. Damit kann der Assistent direkt nachfassen.

Umfang

Was er lesen kann

Was in Ihrer Akte steht – dazu die Stichwortsuche über den ganzen Bestand, die auch Materialverbrauch und Roh-Erfassungen findet. Nicht dabei: Rechnungen und Abrechnungen, Subunternehmer-Einsätze, Lieferungen an Partnerbetriebe und das Logbuch.

Projekte und Bauherren

Wer baut was, wo, und was ist dort gerade offen. Gefragt wird nach dem Kunden – der Projektname im System muss Ihnen nicht einfallen.

Die Projektakte

Stammdaten, Bauherr mit Kontaktangaben, Zahlen zum Projekt und die letzten Tage.

Das Bautagebuch

Die Tageseinträge eines Zeitraums in Kurzfassung – oder ein einzelner Tag im Ganzen, mit Berichtstext, Bildunterschriften und amtlichem Wetter.

Mängel und Aufgaben

Offene Mängel nach Schweregrad, unerledigte Aufgaben mit den fälligen zuerst.

VOB-Fristen

Nächstfällige zuerst, überfällige mit Vermerk – über alle laufenden Projekte oder für eines.

Arbeitszeiten

Stunden je Projekt und Mitarbeiter, Pausen abgezogen. Diese Berechtigung bestätigen Sie getrennt.

Verlass

Damit die Antwort stimmt

Eine Antwort, auf die man sich nicht verlassen kann, ist auf der Baustelle schlimmer als keine. Drei Festlegungen arbeiten dagegen.

In den Listen zählt nur Bestätigtes

Mängel, Aufgaben und Fristen entstehen bei Ihnen teils als KI-Vorschlag aus Diktat oder Foto. In den Listen dazu zählt nur, was jemand bestätigt hat; kommt ein Vorschlag doch mit – beim einzelnen Tageseintrag –, steht der Vermerk an der Zeile. Die Stichwortsuche zeigt dagegen alles, was im Text steht.

Laufende Projekte zuerst

In den Listen und im Bautagebuch bleibt Abgeschlossenes draußen, bis Sie danach fragen – genau wie in den Listen im Web. Sonst stünde in jeder Antwort die halbe Firmengeschichte.

„Kenne ich nicht“ statt einer leeren Liste

Passt Ihre Angabe auf kein Projekt, sagt er genau das. „Keine offenen Mängel“ und „dieses Projekt kenne ich nicht“ sind zwei sehr verschiedene Antworten – und nur eine davon ist eine Entwarnung.

Einrichten

So verbinden Sie Ihren Assistenten

Ein Weg, vier Schritte, keine Kommandozeile. In Claude heißt es Connector, in ChatGPT Plugin – gemeint ist dasselbe.

1. BauLedger auswählen – oder eintragen

In Claude: BauLedger steht im Connector-Verzeichnis – auswählen, auf „Verbinden“ klicken, fertig. In ChatGPT: ein eigenes Plugin anlegen, einzige Angabe ist die Adresse https://app.bauledger.de/mcp. Kennung und „Client Secret“ braucht es nicht – die Felder bleiben leer.

2. In BauLedger anmelden

Beim ersten Verbinden landen Sie in BauLedger. Melden Sie sich an wie sonst auch – mit E-Mail, Microsoft oder Apple. Mit einem Google-Konto landen Sie danach auf der Übersicht; dann im Assistenten noch einmal auf „Verbinden“, und die Bestätigung erscheint sofort.

3. Bestätigen, was gelesen werden darf

BauLedger zeigt Ihnen, welcher Dienst da fragt und für welchen Betrieb. Zwei Häkchen: die Projektdaten – und, getrennt davon, die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter. Das zweite setzen Sie selbst oder eben nicht.

4. Fertig – und jederzeit trennen

Zurück im Assistenten läuft es. Die Verbindung steht in BauLedger unter Einstellungen → KI-Zugang (MCP) und lässt sich dort jederzeit trennen; ein Administrator Ihres Betriebs sieht und trennt sie ebenfalls.

Falls Ihr Assistent doch nach einer OAuth-Client-ID fragt (ältere Versionen melden „Automatische Client-Registrierung wird von BauLedger nicht unterstützt“): Das ist kein Fehler – tragen Sie bauledger-claude für Claude bzw. bauledger-chatgpt für ChatGPT nach, und es geht weiter. Ein „Client Secret“ gibt es in keinem Fall.

Der Bestätigungsbildschirm erscheint bei jedem Verbinden neu – auch beim zweiten Mal für denselben Dienst. Das ist Absicht: Er ist die Stelle, an der Sie sehen, wer da gerade mitlesen will. Technisch ist das ein MCP-Server (Model Context Protocol), falls Ihr Assistent danach fragt.

Grenzen

Was der Zugang darf – und was nicht

Drei Dinge, die Sie wissen sollten, bevor Sie verbinden.

Er liest, mehr nicht

Ihr Assistent kann in BauLedger nichts anlegen, nichts ändern, nichts bestätigen und nichts verschicken. Das bleibt bei Ihrem Büro – ein Bautagesbericht ist ein Beweisdokument.

Nur Ihr Betrieb

Eine Verbindung zeigt genau die Daten des Betriebs, zu dem der Benutzer gehört, der sie bestätigt hat – nicht mehr. Der Assistent kann daran nichts drehen.

Die Inhalte gehen an Ihren KI-Anbieter

Was Ihr Assistent abruft, verarbeitet der Anbieter, den Sie gewählt haben; dort gelten dessen Bedingungen. Abrufbar sind unter anderem Bauherrenname mit Kontaktangaben, Berichtstexte, unbearbeitete Notizen und Diktate von der Baustelle und – wenn Sie es bestätigen – die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter.

Kurz gefragt

Fragen zum KI-Zugang

Brauche ich dafür ein eigenes KI-Abo?
Ja. Der Assistent gehört Ihnen – BauLedger liefert ihm nur die Daten. Das Denken passiert in Ihrem Abo, nicht in unserem. Genau deshalb kostet der Zugang bei uns keine Berichte.
Kostet der KI-Zugang extra?
Nein. Der Zugang ist in jedem Tarif enthalten, und die Abfragen verbrauchen kein Berichts-Kontingent – gezählt werden KI-Bautagesberichte und SMS. Eine Ausnahme gibt es: Die zusätzliche thematische Suche über das Bautagebuch löst einen KI-Aufruf aus. Sie ist deshalb standardmäßig ausgeschaltet, und das Werkzeug sagt dem Modell ausdrücklich, dass es der teure Weg ist.
Funktioniert das mit claude.ai oder mit ChatGPT?
Ja, in beiden – und nur so. In Claude steht BauLedger direkt im Connector-Verzeichnis: auswählen, anmelden, bestätigen. In ChatGPT legen Sie ein Plugin an und tragen als Adresse https://app.bauledger.de/mcp ein; angemeldet und bestätigt wird danach in BauLedger. Einen Schlüssel gibt es nicht, eine Kommandozeile brauchen Sie nicht. Nicht unterstützt ist damit Claude Code: Es meldet beim Anmelden einen wechselnden Rücksprungpunkt auf Ihrem eigenen Rechner an, und den nehmen wir bewusst nicht an.
Warum werden die Arbeitszeiten getrennt bestätigt?
Weil dahinter eine personenbezogene Zeitaufzeichnung steht: wer wann wie lange woran gearbeitet hat. Das ist eine andere Kategorie als ein Name in einer Aufgabenliste, und sie läuft deshalb nicht im allgemeinen Lesezugriff mit. Auf dem Bestätigungsbildschirm steht sie als eigener Punkt und ist nicht vorausgewählt. Wer sie nicht anhakt, bekommt beim Abfragen eine klare Absage – keine leere Liste.
Wie trenne ich eine Verbindung wieder?
In BauLedger unter Einstellungen → KI-Zugang (MCP). Dort stehen Ihre verbundenen Dienste mit dem, was sie lesen dürfen, seit wann sie verbunden sind und wann sie zuletzt gelesen haben – daneben die Schaltfläche zum Trennen.
Was passiert beim Trennen?
Der Dienst kommt ab dem nächsten Aufruf nicht mehr an Ihre Daten: BauLedger schlägt bei jeder einzelnen Anfrage nach, ob die Verbindung noch besteht. Was der Assistent in Ihrem Gesprächsverlauf bereits stehen hat, holen wir damit nicht zurück – das liegt bei Ihrem KI-Anbieter. Die getrennte Verbindung bleibt zum Nachvollzug in der Liste stehen.
Gilt eine Verbindung für den ganzen Betrieb?
Bestätigen kann sie nur ein einzelner Benutzer, und jeder Mitarbeiter verbindet und trennt für sich. Der Betrieb sieht sie trotzdem: Jeder Administrator findet unter „Berichte & KI“ alle Verbindungen des Betriebs mit den erteilten Berechtigungen und kann jede davon trennen – auch die eines anderen Mitarbeiters.
Kann der Assistent etwas in BauLedger ändern?
Nein. Alle neun Werkzeuge lesen. Ein Bautagesbericht ist ein Beweisdokument; was darin steht, entscheidet Ihr Büro. Schreibende Werkzeuge wären ein eigener Schritt – mit Bestätigung durch einen Menschen und mit Akteursvermerk im Logbuch.
Wer kann einen Zugang einrichten?
Jeder Benutzer verbindet und trennt seine Dienste selbst, in seinen persönlichen Einstellungen. Ein Zugang liest die Daten des Betriebs, dem der Benutzer angehört. Zusätzlich sieht jeder Administrator alle Verbindungen des Betriebs und kann jede davon trennen – auch die eines anderen Mitarbeiters.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter den Betrieb wechselt?
Die Verbindung folgt ihm. Welcher Betrieb gelesen wird, ergibt sich bei jedem Aufruf neu aus dem Benutzer und ist nirgends eingefroren.

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